Complex Event Processing (CEP)

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Das Complex Event Processing (CEP) ist eine neue Technik zur Datenanalyse. Dabei bringt es gegenüber herkömmlichen Techniken verschiedene Vorteile mit sich:

  • Komplexe Auswertungen auf aktuellsten Daten werden möglich
  • Es kann eine deutlich höhere Datendichte pro Sekunde verarbeitet werd
  • Die Analyse von Trends ist durch die Definition von Zeitfenstern möglich
Erreicht wird dies durch eine neuartige Herangehensweise an die Analyse. Bei Verwendung herkömmlicher Techniken wie SQL auf Datenbanken oder Data Warehouses ist die Grundlage ein stabiler Datenbestand. Auf diesem Datenbestand werden unterschiedliche Anfragen formuliert und die Ergebnisse werden zurückgeliefert. Die Daten dürfen sich also nicht ändern, während eine Abfrage läuft.
 
CEP Complex Event Processing - Vergleich Analyse und CEP
 
Beim Complex Event Processing wird davon ausgegangen, dass ein Datenstrom zur Verfügung steht. Dies ist insbesondere in Fällen gegeben, bei denen eine große Menge an Daten in Echtzeit anfällt. Häufig ist diese Datenmenge zu groß, um sie einfach direkt in einer Datenbank oder Ähnlichem zu speichern. Daher werden Anfragen vorformuliert und dann dynamisch im Datenstrom ausgewertet. Treffen auf eine Menge von Daten im Strom die Bedingungen zu, welche durch eine Anfrage formuliert wurden, so werden diese Daten als Ergebnismenge zurückgeliefert. Da ein Datenstrom potentiell unendlich und somit niemals eine endgültige Ergebnismenge zurückgeliefert werden könnte, werden die Anfragen in Zusammenhang mit einem Zeitfenster definiert. Ein Beispiel ist eine Anweisung für eine Benachrichtigung sein, sobald Sensoren in einer Wettermessstation länger als 3 Minuten unter 4° Celsius fallen.